Häufig gestellte Fragen zur Yogaausbildung
Häufig gestellte Fragen zur Yogaausbildung BDY/EYU
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Da der Yoga-Weg ein Weg der Erfahrung ist, brauchen wir bei einer guten Yoga-Ausbildung zum einen ausreichend Zeit zum Lernen in Theorie und Praxis und zum anderen auch Zeit für unsere persönliche Weiterentwicklung. Die ganzheitliche Yoga-Tradition berührt fast alle Aspekte unseres Menschseins und wir benötigen umfangreiches Wissen über den Körper, über Gesundheit und Krankheit, über unser Denken und Fühlen und vieles mehr. Es geht hierbei nicht nur darum das Wissen aufzunehmen, sondern es ist wichtig, dieses Wissen untereinander zu verbinden und zu verstehen, wie all das miteinander zusammenhängt und wie es unseren Alltag und unsere Lebensqualität positiv beeinflussen kann. In unserer umfassenden und zertifizierten Yogaausbildung wirst du den ganzheitlichen Yoga tief durchdringen und erwirbst die Kompetenz, die Übungselemente des Yoga professionell und kreativ zum Wohle der Menschen, die zu dir kommen, anzupassen. Der Yoga ist entstanden, um Schritt für Schritt mehr Glück, Zufriedenheit und Klarheit in unser Leben zu bringen. Diese Veränderung geschieht durch die Übungspraxis des Yoga im Vorangehen auf dem Weg, der es wert ist, sich dafür Zeit zu nehmen.
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Folgende Kompetenzen wirst du in der umfassenden Yogalehrausbildung erwerben:
1. Lebendige Fachpraxis & Selbsterfahrung
Du lernst, die tiefe Verbindung von Körper, Atem und Geist nicht nur selbst zu durchdringen, sondern sie für deine zukünftigen Teilnehmenden erfahrbar zu machen. Hierbei wirst du alle drei Aspekte des ganzheitlichen Yoga-Pfades mit Asana, Pranayama und Meditation klar und nahbar vermitteln können.
2. Fundierte Fachwissenschaften & Yoga-Philosophie
Du tauchst in die historische Entwicklung der Yoga-Philosophie ein und verbindest traditionelle Schriften mit aktueller Yoga-Forschung und modernen gesellschaftlichen Fragen. Dieses umfassende Verständnis befähigt dich, Menschen fundiert und einfühlsam auf ihrem Yoga- und Lebensweg zu begleiten.
3. Verbindung zur Wissenschaft & Forschung
Du verbindest die Weisheit des Yoga evidenzbasiert mit modernen Wissenschaften. Erkenntnisse aus funktioneller Anatomie, Physiologie, Psychologie und den Neurowissenschaften transferierst du in deinen Yoga-Unterricht. So kannst du die körperliche und psychische Gesundheit deiner Teilnehmenden gezielt fördern und ihre Selbstwirksamkeit stärken.
4. Professionelle & zielgruppenspezifische Unterrichtsplanung
Aus der Vielfalt der Yoga-Inhalte erstellst du zielgerichtet Stunden- und Kurskonzepte nach methodisch-didaktischen Gesichtspunkten und lernst, nicht nur den Yogagruppenunterricht sondern auch andere Unterrichtsformate an die spezifischen Gegebenheiten von verschiedenen Zielgruppen und Kursteilnehmenden mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten anzupassen.
5. Souveräne & authentische Unterrichtsführung
Du wächst Schritt für Schritt in deine Rolle als Yogalehrende*r hinein. Durch fundiertes Fachwissen und eng begleitete, supervidierte Lehrpraxis kannst du deinen ganz persönlichen Yogaunterricht entwickeln. So lernst du authentisch, situativ angepasst und voller Souveränität zu unterrichten.
6. Entwicklung deiner Lehrpersönlichkeit
Du wirst Aspekte der Yoga-Philosophie und des ganzheitlichen Yoga-Übungsweges in deinen persönlichen Alltag übertragen können und in deinem Unterricht in der Lage sein, durch Haltung, Sprache und Methodik die Teilnehmenden zu inspirieren und auch deren persönliche Entwicklung zu fördern.
7. Alltagstransfer
Im Laufe der Ausbildung lernst du Inhalte und Reflexionsmethoden des Yoga so vermitteln, dass deine zukünftigen Teilnehmenden in der Lage sein werden, die Prinzipien des ganzheitlichen Yogaweges nachhaltig in ihren eigenen Alltag integrieren zu können.
8. Berufskunde, Existenzgründung & Supervision
Wir begleiten dich beim Aufbau deines eigenen beruflichen Tätigkeitsfeldes. Durch die Supervision deines eigenen Unterrichtens in den Lehrproben und durch die Erkenntnisse aus der Berufskunde erlangst du Sicherheit für deinen erfolgreichen und rechtlich fundierten Start als Yogalehrende*r.
9. Individuelle Horizonterweiterung
Du wählst für dich interessante Spezialisierungs- und Interessenschwerpunkte im Bereich des Yoga und lässt die dafür relevanten Erkenntnisse angrenzender Wissensgebiete einfließen. Damit legst du das Fundament, um deine eigene Praxis und deinen Unterricht auch nach der Ausbildung kontinuierlich und nachhaltig weiterzuentwickeln.
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Unsere anerkannte Yoga-Ausbildung vermittelt alle komplexen Inhalte des Yoga mit ihrer ganzheitlichen Verbindung untereinander: Es geht darum, den Yoga wirklich zu verstehen, um ihn dann auf immer neue Weise kreativ und für das Wohlbefinden der übenden Menschen anwenden zu können. Die Tradition des sog. Viniyoga mit ihrer Anpassung der Übungselemente an die übenden Menschen verknüpfen wir mit den neuesten Erkenntnissen aus Medizin und Forschung bezogen auf ein modernes Verständnis von ganzheitlicher Gesundheit. Unser Dozent:innen-Team bildet schon seit 2010 zusammen aus und vermittelt die Inhalte abwechslungsreich mit modernen Unterrichtsmethoden. Die Schulleitung Claudia von Chamier hat das vom Berufsverband BDYoga verwendete Curriculum mit erarbeitet und auch das die Ausbildung begleitende Workbook gestaltet. Im Rahmen einer festen Ausbildungsgruppe kannst du kompetent begleitet die Schritte hin zu deinem ganz eigenen, von dir individuell geprägten Yogaunterricht vorangehen.
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In unserer Tradition des Viniyoga sind wir natürlich auch im Rahmen der Yogaausbildung in der Lage, die Übungen der Yogapraxen bei körperlichen Einschränkungen an die Befindlichkeit der Teilnehmenden anzupassen. Falls es dir jedoch, z. B. aus gesundheitlichen Gründen, nicht möglich sein sollte, die Ausbildung fortzusetzen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Du unterbrichst die Ausbildung und steigst an der gleichen Stelle zwei Jahre später in der nächste Ausbildungsgruppe wieder ein. 2. Es bestehen vertragliche Kündigungsmöglichkeiten zum Ende der Probezeit nach den ersten sechs Monaten und auch zum Ende des jeweiligen Ausbildungsjahres. Genaueres hierzu ist in dem Ausbildungsvertrag geregelt, der zwischen dir und dem Institut abgeschlossen wird.
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Auch hier gilt, dass wir als Ausbildungsteam einer Yogaausbildung in der Tradition des Viniyoga in der Lage sind, die Übungen an die Befindlichkeit und die Einschränkungen einer schwangeren Frau anzupassen, so dass eine Unterbrechung der Yogaausbildung in der Regel nicht nötig sein wird. In unseren Ausbildungsgruppen sind schon zahlreiche “Yoga-Babies” zur Freude von allen zur Welt gekommen und auch teilweise bei Betreuung durch Familienmitglieder in die beiden Intensivwochen mitgenommen worden.
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Yoga ist auch ein Weg der Erfahrung und so ist das eigene Üben ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zum Unterrichten von anderen. Deswegen bildet auch eine eigene, individuell angepasste Übungspraxis für Zuhause die Basis für dein späteres Unterrichten. In einer Einzelyoga-Stunde wird im Gespräch eine dem Anliegen der Einzelschülerin / des Einzelschülers entsprechende Praxis für das eigenständige Üben zu Hause entwickelt. Diese Praxis sollte dann 4 – 7 Mal pro Woche geübt werden, damit sich die von ihr gewünschten positiven Veränderungen entwickeln können. So eine individuelle Yoga-Übungspraxis muss nicht lang sein, gerade wenn im Alltag viel los ist, reichen auch 20 - 30 Minuten, die dir durch das regelmäßige Üben jedoch helfen, die verschiedenen Übungselemente des Yoga tiefer zu verstehen. Insgesamt sind in den vier Jahren der Yogaausbildung mindestens zwölf Einzelstunden bei einer / einem fachlich dafür ausgebildeten Yogalehrenden zu nehmen. In der Regel können die Kosten (ca. 70 € pro Stunde) auch als Ausbildungskosten steuerlich geltend gemacht werden.
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Durch unsere Tradition des Viniyoga, in der wir den Yoga an den übenden Menschen anpassen (und nicht umgekehrt), gibt es wenig körperlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an unserer Yoga-Ausbildung. Da wir den Yoga mit den aktuellen Erkenntnissen aus Medizin und Forschung verbinden, gibt es auch traditionelle Asana, die wir in diesem Kontext als gesundheitsschädlich einordnen und die deswegen auch nicht in der Ausbildung unterrichtet werden. Hierzu zählt z. B. der sog. Pflug wegen seiner extremen und schädigenden Belastung der Halswirbelsäule. Desweiteren musst du als gute Yogalehrerin / guter Yogalehrer nicht alle Asanas selbst üben können. Da wir in der Regel in unseren Kursen nicht die ganze Zeit selbst mitüben, sondern statt dessen die Übenden hauptsächlich verbal anleiten, ihr Üben im Blick haben und sie deswegen auch gut betreuen können, kannst du auch mit einer normalen Beweglichkeit und bei Einschränkungen (die auch uns als Yogalehrende mal ereilen) einen ganz wunderbaren Yoga-Unterricht geben.
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Die Ausbildungsgebühr für die zertifizierte vierjährige Ausbildung zum Yogalehrenden BDY/EYU beträgt insgesamt 8.880 € und wird über die 4 Jahre in monatlichen Raten von 185 € per SEPA-Lastschrift vom Yoga Institut Hannover eingezogen. Darin enthalten sind alle Seminargebühren der Yoga-Ausbildung BDY/EYU sowohl für die Wochenenden als auch für die beiden Intensivwochen im Seminarhaus.
Hinzu die Übernachtungs- und Verpflegungskosten vom Seminarhaus, die Kosten für eine externe Lehrprobe (ca. 110 €), die Prüfungsgebühr für die Abschlussprüfung beim Berufsverband (490 €), die ermäßigte Mitgliedschaft im BDYoga ab dem 2. Ausbildungsjahr und insgesamt 12 Einzelyoga-Stunden (á ca. 70 €) bei einer/einem qualifizierten Einzelyogalehrer/in.
Nicht alle Fragen lassen sich auf einer Webseite beantworten. Wenn du unsicher bist, ob die Ausbildung zu dir passt oder du darüber hinaus noch Fragen hast, freuen wir uns über deine Nachricht oder ein persönliches Gespräch.
„Der Erfolg des Yoga zeigt sich nicht darin, ob wir schwierige Haltungen einnehmen können, sondern darin, wie er unser Leben positiv verändert.“
T. K. V. Desikachar